|
|
 |
 |
|
Die Jahre 1997 - 2005
|
 |
 |
|
Feierlichkeiten anläßlich der 25-jährigen Partnerschaft
Niederwerth-Pontaumur vom 08.-11.05.1997
Anläßlich unserer 25-jährigen Partnerschaft mit Pontaumur waren in der Zeit vom 08.-11.05.1997 ca. 50 Freunde aus Frankreich unsere Gäste.
Sie kamen am 08.05.1997 gegen 9.00 Uhr in unserem Vereinslokal ‚Zur Rheinschanz an, wo sie mit einem Frühstück begrüßt wurden. Danach erfolgte die Aufteilung in die Gastgeberfamilien, wo man sich von der langen Reise etwas erholen konnte. Am Nachmittag waren wir Gast beim Sportverein Niederwerth. Auf dem neuen Rasenplatz wurde ab 17.00 Uhr das Freundschaftsspiel Niederwerth-Pontaumur ausgetragen, welches die Niederwerther mit 2:0 gewannen.
Am Freitag (09.05.1997) traf man sich ab 10.30 Uhr am Pontaumur-Platz, wo das Gastgeschenk unserer Freunde (ein Ginkobaum) gepflanzt wurde. Anschließend wurden wir von unseren Freunden mit gutem französischen Rotwein, Brot, Wurst und Schinken versorgt. Auch wenn ab und zu einige kurze Regenschauer kamen, konnte dies unserer Freude keinen Abbruch tun.
Danach gingen wir gemeinsam zur Schule, wo in der Eingangshalle eine Fotoausstellung aufgebaut war. Man hatte viel Spaß, mal wieder Fotos von allen aus den Anfängen dieser Freundschaft zu sehen. Anschließend hatten wir eine kurze Ruhepause, da wir uns alle für den großen Festabend rüsten wollten.
Dieser wurde dann ab 19.30 Uhr mit dem Musikverein Niederwerth eröffnet. Es folgte die Begrüßung durch Wim Bähner und anschließend die Festansprache unseres Protektors, Herrn Landrat Albert Berg-Winters. Anschließend sprachen die beiden 1. Vorsitzenden von Niederwerth (Matthias Kesselheim) und Pontaumur (Gérard Faure). Es folgte eine musikalische Untermalung des Gesangvereins Niederwerth und anschließend die Ansprachen des Verbandsbürgermeisters Udo Bachmann, des Ortsbürgermeisters Alfons Klöckner und seines Kollegen aus Pontaumur, Herr Pierre Gironnet. Dann erfolgte der Auftritt der Tanzgruppe des Karnevalsvereins, welcher mit tosendem Beifall belohnt wurde.
Nach den Gratulationen wurden die Ehrungen von Landrat Albert Berg-Winters vorgenommen. Von den französischen Gästen erhielten eine Urkunde: Aimé Roudaire, Gérard Faure, André Quinty, Quino Arrietta, Jean-Paul Chambrouty, Pierre Gironnet und Janine Casas.
Von Niederwerth wurden folgende Personen geehrt, die als Gründungsmitglieder von Anfang an dem Verein verbunden waren: Matthias Kesselheim, Wim Bähner, Rudi Weber, Josef Bähner und Antonius Hilden. Ebenfalls wurde unserem 1. Vorsitzenden Matthias Kesselheim die Ehrenmitgliedschaft mit einer Urkunde zugesprochen.
Bei allen Festansprachen wurde an die schreckliche Zeit des Krieges erinnert und erwähnt, daß wir Brücken gebaut haben und immer noch bauen müssen, um in einem vereinten Europa friedlich leben zu können. Auch wir haben und werden auch weiterhin versuchen, durch unsere Städtepartnerschaft unseren Teil dazu beizutragen.
An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal recht herzlich für die Teilnahme der Ortsvereine an diesem Abend bedanken. Unser Programm wurde durch ihren Beitrag bereichert.
Nach dem Festprogramm genossen wir das Buffet, welches von unserem Küchenmeister Erich Stein und einem Kollegen so traumhaft schön hergerichtet war, daß einem das Wasser im Munde zusammenlief. Mit vollem Bauch ging es auf die Tanzfläche, wo DJ Dickie noch für etwas Unterhaltung sorgte. Es war insgesamt ein harmonischer Abend, der recht aufgelockert war.
Am Samstag (10.05.) fuhren wir um 9.00 Uhr ab nach Brohl. Hier hatten wir eine Tour mit dem ‚Vulkanexpress reserviert. Es war eine sehr schöne Fahrt durch das frische Grün der Natur, bis ... 1 km vor dem Ziel die Lok aus den Schienen sprang und wir die restliche Strecke laufen mußten, was bei allen Beteiligten mit Freude aufgenommen wurde. Es war ein Erlebnis, das wir so schnell nicht vergessen werden!
Am Ziel angekommen gab es belegte Brötchen und Getränke. Danach fuhren einige Autos wieder zurück, damit der Bus nachkommen konnte, so daß wir wieder gemeinsam unsere Heimreise antreten konnten. Den Abend verbrachten viele beim Sportverein oder man traf sich privat zu einem geselligen Beisammensein.
Am Sonntag (11.05.) fand ab 9.00 Uhr eine Messe für die lebenden und verstorbenen Freunde von Niederwerth und Pontaumur statt. Um 11.00 Uhr starteten wir mit der ‚MS Königsbacher zu einer Schiffstour auf dem Rhein bis zur Loreley. Musikalisch wurden wir unterstützt vom Musikverein. Als wir die Loreley erreicht hatten, erklang das Lied ‚Ich weiß nicht, was soll es bedeuten, gespielt von Willi Heuser auf der Trompete. Dann ging es zurück nach Vallendar. Bevor wir das Ufer erreichten, flossen bereits die ersten Abschiedstränen. Wir verabschiedeten die Gäste und während wir schon an Land waren, spielte uns der Musikverein noch ein Abschiedslied.
Die lange Abschiedszeremonie dürfte all unseren Freunden bekannt sein und es erübrigt sich, hier noch weiter darauf einzugehen. Wir werden diese Festtage anläßlich der 25-jährigen Partnerschaft in guter Erinnerung behalten und danken allen Gastgeberfamilien, daß sie durch die Aufnahme der Gäste ebenfalls ein Stück dazu beigetragen haben. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr, wo wir in Pontaumur zu Gast sein werden.
|
 |
 |
|
Erste deutsch-französische Hochzeit auf der Insel
Als Anja Gerhartz vor einigen Jahren nach Pontaumur fuhr, ahnte sie nicht, daß ihr Souvenir sie eines Tages heiraten würde, nämlich genau am 11.07.1997. Zur standesamtlichen Trauung kamen viele Verwandte, Freunde und Abordnungen von Vereinen um zu gratulieren.
Selbst Landrat Albert Berg-Winters ließ es sich nicht nehmen, wie beim 25-jährigen Jubiläum angekündigt, sein Versprechen einzulösen, bei der Trauung anwesend zu sein.
Als Adenauer und de Gaulle vor vielen Jahren die deutsch-französische Freundschaft begannen, ahnte man noch nicht, daß Anja und Jean-Max dies wörtlich nehmen würden. Somit kam es doch noch zu einer Vereinigung von Königsbacher und Ricard.
Zur Hochzeit sowie zum Polterabend im Festzelt auf dem Schützenplatz hatten sich viele französische Gäste eingefunden. Die Hochzeit und besonders der Polterabend wird vielen in guter Erinnerung bleiben.
Wir wünschen beiden viel Glück für die gemeinsamen Jahre und dem Freundeskreis viele kleine Faures.
|
|
|
 |
 |
|
Freundschaftstreffen vom 16.-21.07.1998 in Pontaumur
Am Donnerstag, den 16.07.1998 startete der Freundeskreis zu seinem 25-jährigen Freundschaftstreffen nach Pontaumur. Manfred Hahn fuhr uns auch dieses Jahr wieder zur vollsten Zufriedenheit. Die erste Überraschung erlebten wir, als unser Bus von einem Autokorso kurz vor Pontaumur in Empfang genommen wurde. Nach kurzer Zeit stellte sich heraus, daß die blumen- und fahnengeschmückten Autos auf einen anderen deutschen Bus warteten. Wir klärten den Irrtum auf und fuhren weiter in Richtung Pontaumur.
Um 9.30 Uhr kamen wir an der Feuerwehr in der Rue de Niederwerth an, wo uns vom Komitee der Partnerschaft ein Frühstück serviert wurde. Nach der langen Nachtfahrt im Regen empfingen uns nicht nur fröhliche Gastgeber sondern auch die Sonne. Nach dem Frühstück erfolgte die Verteilung in die Familien. Anschließend wurde uns eine Pause gewährt, denn um 18.00 Uhr wurde in den neu angelegten Park geladen. Hier eröffnete eine Musikkapelle die Feierlichkeiten. Nach Ansprachen von Persönlichkeiten der Politik, dem Bürgermeister und der Freundschaftskreise wurde zu unserer großen Überraschung eine Denkmaltafel enthüllt, aus der hervorgeht, daß der Park den Namen ‚Matthias-Kesselheim-Platz trägt. Der langjährigen Freundschaft zwischen Aimé Roudaire und Matthias Kesselheim wurde besonders gedacht.
Nach einem Apéritif ging es in den Festsaal, wo der offizielle Festabend stattfand. Nach relativ kurzen Reden und Übersetzungen wurde ein essen gereicht und anschließend spielte die Musik auf. Plötzlich wurde es dunkel und einige Freunde trugen, in Trachten gekleidet, eine Riesen-Torte in Form der Auvergne herein. Wegen der anstehenden Aktivitäten am nächsten Tag wurde um 1.00 Uhr in der Früh das Programm beendet.
Am Samstag stand der Morgen zur freien Verfügung. Man nahm die ein oder andere Einladung an, legte kurze Ruhepausen ein, denn um 16.00 Uhr stand eine Messe zur Jahrhundertfeier der Kirche und zum 20. Geburtstag der Partnerschaft mit Monseigneur Hippolyte Simon, Bischof von Clermont, auf dem Programm. Der Gottesdienst wurde durch den Chor von Monton untermalt. Ganz besonders sei erwähnt, daß in der Kirche eine Tafel enthüllt wurde, auf der ein gefangener Vogel im Käfig sitzt und ein weiterer, der in Freiheit davon fliegt. Diese Tafel wurde aus einer eingeschmolzenen Kanone aus dem 1. Weltkrieg gegossen.
Nach der Messe ging es in den Park Leduc, zu einem Konzert. Ab 21.00 Uhr ging ein Fackelzug durch den Ort, der von hervorragenden Musikgruppen begleitet wurde. Ab 22.30 Uhr ging das Licht aus und alle warteten auf das große Feuerwerk. Das Festkomitee hatte sich aber eine Überraschung für Matthias Kesselheim ausgedacht. Eigens hierfür wurden Profis beauftragt, einen Text bezüglich den beiden Gemeinden, der Kriegsfreundschaft Aimé Roudaire/Matthias Kesselheim und der Partnerschaft zu sprechen. Man war von der Ruhe und Stille und dem Inhalt des Textes und der musikalischen Untermalung sehr angetan. Was mag wohl in diesem Moment in unserem Matthias Kesselheim und seinem Freund Aimé vorgegangen sein?
Danach überzeugte uns das Feuerwerk wieder in all seiner Vielfalt. Man feierte die ganze Nacht und die Jugend amüsierte sich besonders im Festsaal bei einer Disco.
Am Sonntag gab es ab 11.00 Uhr ein Konzert, eingeladen wurde durch den Stadtrat von Pontaumur. Natürlich durfte ein Apéritif nicht fehlen und infolge der Hitze hatte der ein oder andere mit den Folgen zu kämpfen. Ab 15.00 Uhr gingen wir dann mit dem Umzug, der das Thema ‚Europa oder ‚Die Entdeckung der Welt hatte, mit. Wir sollten unsere Inselgemeinde mit Beiträgen präsentieren und so entschlossen wir uns, als Niederwerther Erdbeeren (in Karnevalskostümen), Schützen-, Kirmes-, Sportvereins- und Feuerwehrmitglieder den Umzug mitzugestalten. Wir schenkten reichlich Erdbeerwein aus und sahen uns in die Karnevalszeit versetzt. Als Abschluß besuchten alle Aktiven und Musikgruppen ein Altenheim, um auch den Alten und Kranken unsere Freude mitzuteilen.
Wie es in Pontaumur nun mal so ist, eine Veranstaltung jagt die andere, war ab 20.00 Uhr ein ländliches Essen mit ‚Keule und Ochsen am Spieß vom Festkomitee organisiert. Hier ging es bei gutem Essen und gutem Wein bis tief in die Nacht sehr lustig zu.
Der Montag stand zur freien Verfügung und die ein oder andere Familie unternahm Ausflüge in die Umgebung, so daß man auch hiervon eine Vorstellung bekam. Andere hatten Einladungen, Apéritifs oder ruhten sich einfach aus. Ab 18.00 Uhr war das Freundschaftsspiel Pontaumur- Niederwerth angesagt, welches nach Verlängerung mit einem 4:2-Sieg für Pontaumur endete. Die Franzosen scheinen z. Zt. einfach die besten Fußballspieler der Welt zu sein.
Am Dienstag fuhren wir morgens um 8.00 Uhr schon los, nachdem bereits unser Gepäck verstaut war. Hier flossen bereits die ersten Abschiedstränen, denn von unserem Tagesausflug aus wollten wir sofort die Heimreise antreten. Zuerst besuchten wir das ‚Musée de la Coutellerie in Thiers. Hier wurde uns anschaulich demonstriert, wie zu alten Zeiten Messer hergestellt und geschliffen wurden. Auf dem Weg zum Museum ‚Papiermühle Richard de Bas machten wir kurz Rast zu einem Picknick.
In der Mühle sagen wir, wie handgeschöpftes Papier hergestellt wurde. In Blumengärten wurden eigens hierfür die Pflanzen gezogen. Wir fuhren zurück nach Coupuère zum Hotel, wo unser Fahrer Manfred schon vorgeschlafen hatte (um sicher die lange Heimreise anzutreten). Hier hatten wir dann 1 Stunde Zeit, uns von allen zu verabschieden und die Tränen abzuwischen. Um 20.00 Uhr starteten wir die Heimreise und nach 11 Stunden kamen wir am frühen Mittwoch wohlbehalten in Niederwerth an.
Fazit: Dieses reichhaltige Programm, die Gastfreundschaft und vieles mehr ließen uns wieder einmal ‚wie Gott in Frankreich leben.
|
 |
 |
|
Geburt des ersten Partnerschafts-Babys
Am 6. August 1999 kam das erste Partnerschafts-Baby zur Welt.
Ihr Name ist Julie Faure, die Eltern sind Anja und Jean-Max Faure. Der Freundeskreis freut sich, daß die beiden die Fortführung der Partnerschaft so wörtlich genommen haben!
|
|
|
 |
 |
|
Besuch der französischen Freunde an Ostern 2000
An Ostern war es dann wieder so weit; unsere französischen Freunde hatten sich zu einem 4-tägigen Besuch auf der Insel angekündigt. Bereits im Vorfeld wurde fleißig organisiert und vorbereitet, so daß am Freitag, den 21. April alles bereit stand, als unsere Gäste gegen 9.00 Uhr im Vereinslokal Zur Rheinschanz eintrafen.
Nach einer herzlichen Begrüßung stärkten sich die Gäste bei einem ausgiebigen Frühstück. Anschließend wurde die Verteilung in die Gastfamilien vorgenommen.
Am Nachmittag stand dann der Besuch bei den Schönstätter Schwestern an. Hier wurden wir, trotz Verspätung, herzlich empfangen. Um den französischen Gästen die Schönstatt-Bewegung und auch das Leben und die Taten Pater Kenntenichs näher zu bringen, wurde uns ein Film in französischer Sprache vorgeführt. Da aus Zeitgründen im Anschluß keine Führung mehr stattfinden konnte, blieb es bei dem kurzen Einblick.
Der nächste Programmpunkt führte uns im Anschluß auf den nahegelegenen Wandhof. Hier wurden wir vom Hausherrn Wolfgang Karbaum begrüßt und konnten uns erst einmal bei einem Imbiß in gemütlicher Runde stärken. Danach fand eine Führung durch den Kuhstall und die Melkanlage statt.
Mit großem Interesse wurden von allen die kleinen Kälbchen beäugt; aber auch die Demonstration der Melkanlage, unter Mithilfe unseres Mitglieds Guido Hilden, fand interessierte Zuschauer. Anschließend konnten wir jedoch noch den richtigen Melkvorgang beobachten.
Am darauffolgenden Tag machten wir uns dann auf den Weg, die Koblenzer Berufsfeuerwehr zu besuchen. Hier angelangt, wurden wir unter fachmännischer Leitung in zwei Gruppen durch die Hallen geführt. Während der Führung wurden uns u.a. die verschiedenen Fahrzeugtypen, deren Ausstattung und Nutzen etwas näher gebracht. Besonders interessiert zeigten sich auch alle Teilnehmer an dem nagelneuen Löschfahrzeug, das im Innenhof seine Löschkraft unter Beweis stellte. Am späten Nachmittag traten wir dann die Heimreise an, da bereits um 20.00 Uhr der offizielle Begrüßungsabend unter dem Motto Bayrischer Abend stattfinden sollte.
Dieser wurde von unserer 1. Vorsitzenden Lucie Schmitz eröffnet. Im Anschluß wurden die scheidenden Vorstandsmitglieder Wim Bähner, Rudi Weber, Toni Hilden und Gisela Görgen für Ihre langjährige Vorstandsarbeit geehrt.
Nun begrüßte Sepp Gans, stellvertretend für Ortsbürgermeister Alfons Klöckner, alle Anwesenden und ganz besonders die französischen Gäste. Ihm folgte der Bürgermeister von Pontaumur, Pierre Gironnet, sowie der Organisator der Partnerschaft auf französischer Seite, Gérard Faure.
Nach dem offiziellen Teil gingen wir nun zum gemütlichen Teil des Abends über, der mit einem deftigen bayrischen Essen, Wettsägen und Maßkrugstemmen seinem Motto alle Ehre machte. Mit typisch bayrischer aber auch sehr peppiger Musik wurde dieser schöne Abend von unseren Mitgliedern Josef, Sylvia, Nicole und Stefan Maxeiner untermalt. Bis in die späten Abendstunden wurde so noch in geselliger Runde weiter gefeiert.
Der Ostersonntag stand dann zur freien Verfügung und wurde von den Gastfamilien individuell gestaltet.
Am Ostermontag traf man sich bereits gegen 10.00 Uhr wieder am Pontaumur-Platz um pünktlich zum vereinbarten Termin im Rhein-Museum in Ehrenbreitstein zu sein. Hier wurde unseren Freunden aus Pontaumur, aber auch so manchem Niederwerther, die Geschichte und Geschichten rund um den Fluß in dem wir leben nähergebracht.
Am Nachmittag hatten wir uns im Garten der lebenden Schmetterlinge in Bendorf-Sayn angekündigt. Hier zeigte sich ausnahmslos jeder von der Schönheit der herumfliegenden Schmetterlinge beeindruckt. Aber auch die schönen Pflanzen, die Kolibris, die Echsen und und und hinterließen einen bleibenden Eindruck bei den französischen und den deutschen Besuchern.
Gegen 17.00 Uhr wurde abschließend noch einmal im Vereinslokal gemeinsam Kaffee getrunken. Die Vorsitzenden der Freundeskreise, Lucie Schmitz und Gérard Faure, resümierten noch einmal die Tage der Freundschaft hier in Niederwerth und sahen gemeinsam in eine hoffnungsvolle Zukunft. Diese zeigt sich auch in der gemeinsamen Entscheidung der beiden Vorstände, bereits im Jahr 2001 über die Osterfeiertage einen Besuch in Pontaumur stattfinden zu lassen.
Fahrt nach Pontaumur über Ostern 2001
Am Donnerstag, den 12.04.2001 startete der Freundeskreis mit einer 46 Mann/Frau starken Truppe gegen 22.00 Uhr zum Besuch der Partnergemeinde Pontaumur ab Cossis Eck.
Nach insgesamt 11-stündiger Fahrt erreichten die Teilnehmer gegen 9.00 Uhr am Freitag Morgen das heiß ersehnte Ziel. An der Feuerwehrkaserne in der ‚Rue de Niederwerth wurden wir schon von vielen unserer französischen Freunde erwartet. In der Kaserne wurden wir dann auch vom Vorsitzenden des Partnerschaftsausschusses, Gérard Faure offiziell recht herzlich begrüßt und ein reichhaltiges französisches Frühstück erwartete uns. Anschließend fand die Verteilung in die Gastfamilien statt.
Am Nachmittag des Karfreitags trafen wir uns dann um ein modernes Sägewerk in St. Avit zu besuchen. Zu Beginn wurde uns in dem sehr liebevoll mit Holz ausgestatteten Verwaltungsgebäude ein kurzer Film über den älteren Teil des Sägewerks und rund um die Arbeit mit dem Rohstoff Holz gezeigt. Im Anschluß lud uns der Hausherr, Monsieur Dubot, zu einem Rundgang in dem ganz neu errichteten Teil des Sägewerks ein. Vorbei an riesigen Mengen gestapelter Baumstämme und Holzplatten gelangten wir zur ganz neuen Halle des Unternehmens. Monsieur Dubot erklärte uns den Prozeß, den der angelieferte und noch unbehandelte Baumstamm bereits außerhalb der Halle durchläuft. Im Inneren erwartete uns dann eine hochmoderne Anlage, die den von der Rinde befreiten und vermessenen Baumstamm zu jeder Menge kleiner Holzbretter in diversen Breiten und Qualitäten verarbeitet.
Nach Beendigung des Rundgangs fuhren wir noch in Begleitung von Monsieur Dubot zu einem der Plätze, an denen die Baumstämme für die Weiterverarbeitung gelagert wurden. Dort angelangt, erwartete uns eine immense Anzahl an Baumstämmen, die hautsächlich aus dem Sturmschaden, der der Region 1999 widerfuhr, stammte. Monsieur Dubot beantwortete uns noch einige Fragen zum Thema und verabschiedete sich dann von uns.
Wir fuhren jedoch nicht sofort zurück nach Pontaumur, sondern kehrten in der Schreinerei Bonnabry in Condat en Combrailles noch zu einem Apéritif ein, zu dem uns die Firma RICARD eingeladen hatte.
|
 |
 |
|
Am Ostersamstag stand der Vormittag dann zur freien Verfügung, so dass wir uns erst am Nachmittag wieder trafen, um das Schloß Dauphin und das Minenmuseum im nahegelegenen Pontgibaud zu besichtigen.
Der Graf persönlich lud uns zu einem Rundgang durch das Museum ein, das die lange Geschichte der Blei- und Silberminen in Pontgibaud erzählt. Im Anschluß wurden wir durch die 1. Etage des wunderschön restaurierten Schlosses geführt, das mit jeder Menge alter Möbel und Dekorationsgegenständen ausgestattet ist und noch heute von der Familie des Grafen bewohnt wird. Wer wollte, konnte dann noch einen der 6 Türme, die das Schloß umrunden, besteigen oder den großen Schlossgarten besichtigen.
|
|
|
 |
 |
|
Am frühen Abend traten wir dann die Rückreise an, da ein gemütliches Beisammensein mit Abendessen für die Jugendlichen im Hôtel de la Poste organisiert worden war und ebenfalls die Ostermesse auf dem Programm stand.
Der Ostersonntag wurde tagsüber von den Gastfamilien selbst gestaltet und um 20.00 Uhr fand dann der offizielle Abend im Salle des Fêtes statt. Hier konnten wir nun zum ersten Mal den neuen Bürgermeister von Pontaumur, Monsieur Thierry Chassaing, begrüßen, der bereits versprochen hat beim nächsten Gegenbesuch der französischen Freunde dabei zu sein.
Zu unserer großen Überraschung hatten unsere Freunde dann noch einige lustige Spiele, wie Eierlaufen, Apfeltanz und ‚Hack das Würstchen vorbereitet, die eine riesen Stimmung im Saal aufkommen ließen. Hierzu trug auch der engagierte DJ bei, der den Saal mehrmals zu einer ellenlangen Polonaise, mal vorwärts, mal rückwärts, werden ließ. So feierten wir dann zusammen noch bis in die frühen Morgenstunden.
Am Ostermontag trafen wir uns dann um 14.00 Uhr am Bus, um die Heimreise anzutreten, die sich –wie immer- verzögerte, da uns der Abschied von unseren Freunden selbst nach so vielen Jahren der Freundschaft noch immer sehr schwer fiel. Dies lag nicht nur an dem schönen Programm, das wir geboten bekommen hatten, sondern auch an der Herzlichkeit, mit der wir wieder in gen Gastfamilien aufgenommen worden waren.
Gegen 2.00 Uhr erreichten wir dann am Dienstag Morgen, dank unserem Busfahrer Detlef von der Firma Griesar, wieder wohlbehalten unsere Insel und freuen uns nun schon auf den Besuch unserer Freunde im Jahr 2002!
Besuch der französischen Freunde an Ostern 2002
Am Karfreitag, den 29. März, war es wieder so weit. Die von Vorfreude gezeichneten Gastgeber trafen sich um 9.00 Uhr im Vereinslokal, um die Freunde aus Pontaumur in Empfang zu nehmen. Wie immer überquerte der Bus aus der Auvergne mit der französischen Viertelstunde Verspätung die Brücke über den Rhein, was der Freude jedoch keinen Abbruch tat ... im Gegenteil.
Nach einem zünftigen Frühstück begrüßte die 1. Vorsitzende, Lucie Schmitz, unsere französischen Freunde recht herzlich und nahm die Verteilung in die Gastfamilien vor. Am Nachmittag traf man sich dann um 15.30 Uhr am Pontaumur-Platz, um von hier aus die Wanderung Richtung ‚Wüstenhof anzutreten. Bei herrlichem Wetter wurden hier die neuesten Neuigkeiten von hüben und drüben ausgetauscht, und man ließ den anstrengenden Anreisetag bei dem ein oder anderen Bier ausklingen.
Am Ostersamstag wurde bereits um 12.45 Uhr zur Abfahrt in den Westerwald geblasen. Das Ziel hier war die Westerwaldbrauerei Schneider in Hachenburg, die schon bald fest in deutsch-französischer Hand sein sollte. Um 14.00 Uhr stand dann erst einmal eine Besichtigung auf dem Programm, die einige interessante Einblicke in den Braueralltag gab. Ganz besonderes Interesse erweckte der Zwickelkeller, in dem sich alle das noch ungefilterte Zwickelbier selbst zapfen und probieren konnten.
Im Anschluß an die Besichtigung saßen wir noch in geselliger Runde im Schalander zusammen und konnten alle hauseigenen Biersorten probieren.
Zurück in Niederwerth, folgten einige noch der Einladung des Schützenvereins und besuchten das traditionelle Ostereierschießen im Keller der Grundschule.
Die Gestaltung des Ostersonntags lag ganz in der Hand der Gastfamilien, bevor man sich am Abend wieder im Saal des Gasthauses ‚Zur Rheinschanz traf, wo der offizielle Festabend stattfand. Dieses Mal unter dem Motto ‚Euro und Europa.
Nachdem die 1. Vorsitzende, Lucie Schmitz, einige begrüßende Worte an die französischen Freunde gerichtet hatte, schloß sich ihr auch Sepp Gans als Vertreter der Ortsgemeinde an. Danach folgte die neue 1. Vorsitzende des französischen Partnerschaftskomitees, Anne Caputi, die ihre Sache sogar in der deutschen Sprache hervorragend meisterte. Ein weiteres neues Gesicht zeigte sich ebenfalls von französischer Seite auf der Bühne. Der im vergangenen Jahr neu gewählte Bürgermeister, Thierry Chassaing, begrüßte alle Anwesenden und brachte seine Freude zum Ausdruck, das erste Mal auf unserer Insel zu Gast sein zu dürfen.
Nach Beendigung des offiziellen Teils des Abends, wartete erst einmal ein reichhaltiges europäisches Buffet auf alle Gäste. Im Anschluß wurde zur Verdauung das ein oder andere Tänzchen auf Parkett gelegt, zu dem unsere Vereinsmitglieder Josef, Sylvia und Nicole Maxeiner mit musikalischer Unterhaltung animierten.
Weitere Höhepunkte des Festabends waren die Auftritte von Rafael Pütz als ‚tanzende Marionette und den Funken des Karnevalsvereins Niederwerth mit dem aktuellen Showtanz als Cowgirls.
Des weiteren standen noch einige Spiele auf dem Programm, die dem Motto ‚Euro und Europa absolut gerecht wurden. Zu Beginn stellte man die Vertreter der Gemeinden, Thierry Chassaing und Sepp Gans, auf die Probe und testete deren Wissen bezüglich der Freundschaft zwischen Pontaumur und Niederwerth sowie diversen Fragen Europa und den Euro betreffend.
Im Anschluß bildete man zwei Teams, die die schwere Aufgabe hatten insgesamt 8 europäische Nationalhymnen den entsprechenden Ländern zuzuordnen. Dies gestaltete sich nicht gerade einfach, weshalb auch gegenseitig einmal abgespickt wurde. Gegen Ende des Abends kam noch einmal Bewegung in den Saal, als die ‚Reise nach Jerusalem anstand. Hier mussten die Spieler, bevor sie einen Stuhl besetzen durften, einen Gegenstand besorgen, wie z. B. einen Euro.
Am Morgen des Montags trafen sich einige Boulefreunde auf dem Schützenplatz, um dem Spiel der Franzosen nachzugehen. Hierbei ließ man noch einmal die Geschehnisse des vergangenen Abends Revue passieren und machte sich bereits mit dem Gedanken an die bevorstehende Abreise vertraut.
Gegen 15.00 Uhr wurde dann im Saal des Vereinslokals noch zusammen Kaffee getrunken, bevor die Abreise anstand. Am Pontaumur-Platz verabschiedete man sich dann mit vielen Tränen und der Vorfreude auf ein Wiedersehen an Ostern 2003.
Fahrt nach Pontaumur an Ostern 2003
Am Donnerstag Abend, 17.04.2003, startete der Freundeskreis erneut zu einem Besuch bei den Freunden in der Auvergne. Überpünktlich verlies der Bus die Insel um ca. 11,5 Stunden später in der Partnerstadt einzutreffen. Wie gewohnt, wurden wir bereits von vielen bekannten Gesichtern an der Feuerwehrkaserne erwartet, wo uns nach herzlicher Begrüßung ein französisches Frühstück erwartete. Im Anschluß fand die Verteilung in die Gastfamilien statt. Am späten Nachmittag traf man sich dann wieder im Fremdenverkehrsbüro für einen Bildervortrag, der einige alte Erinnerungen unserer mehr als 25-jährigen Freundschaft aufkommen ließ.
Der Ostersamstag stand dann ganz im Zeichen der Vulkane. Wir trafen uns bereits um 9.00 Uhr zur Abfahrt in den nahegelegenen Vulkanpark VULCANIA, der uns den ganzen Tag informieren und unterhalten sollte. In drei Gruppen starteten wir dann mit unseren Hostessen den Rundgang durch dieses einzigartige Projekt. Im Inneren des erkalteten Lavastroms, in dem sich VULCANIA befindet, erwarteten uns viele interessante Sachen, wie ein Farngarten, diverse Leinwandvorführungen, simulierte Vulkanausbrüche, Live-Videoaufnahmen etc. Gegen Mittag versammelten wir uns dann wieder zu einem zünftigen Picknick, das uns wieder Kräfte gab für die zweite Hälfte unseres Besuchs. Gegen 17.00 Uhr traten wir dann die Heimfahrt nach Pontaumur an, wo für die Jugendlichen ein gemeinsames Abendessen im Hôtel de la Poste vorbereitet worden war.
Der Ostersonntagmorgen wurde von den Familien individuell gestaltet, bevor man sich dann um 14.00 Uhr wieder zur Abfahrt in Richtung Aubusson traf. Nach einigen parktechnischen Schwierigkeiten starteten wir dann zum Besuch der Kirche in Aubusson, die eine barocke Kirchenorgel beherbergt. Jean-Marc Thiallier, der jedes Jahr das Bach-Festival in Pontaumur und Umgebung organisiert, gestattete uns einige interessante Einblicke in die Möglichkeiten einer solchen Orgel. Nachdem er uns die grundlegenden Funktionen erklärt hatte, konnten wir die Orgel ebenfalls von innen besichtigen und stiegen während des Orgelspiels in die Orgel hinein. Hier erwartete uns ein ohrenbetäubender Klang, viele Pfeifen aus Blech und Holz sowie ein Mechanismus, der uns alle zum Staunen brachte.
Im Anschluß ging unsere Fahrt weiter nach Baboneix zu François Delhumeau, einem Orgelbauer. Herr Delhumeau war mit nur einem weiteren Kollegen dabei die neue Kirchenorgel von Pontaumur zu bauen. Durch seine relativ kleine Werkstatt gelangten wir in sein Atelier, in dem das Gerippe der Orgel bereits aufgestellt war. Ein Teil des Innenlebens, wie die Tastatur, waren bereits montiert und man konnte sich lebhaft vorstellen, wie die Orgel einmal die Kirche von Pontaumur schmücken wird.
Nach diesem beeindruckenden Besuch traten wir auch schon wieder die Rückfahrt an, da der offizielle Abend um 20.30 Uhr auf dem Programm stand. Hier hatten sich unsere französischen Freunde wieder enorm ins Zeug gelegt, um uns einen schönen Abend zu bieten. Nachdem die beiden Präsidentinnen der Partnerschaftskomitees, Anne Cotare und Lucie Schmitz, eine kurze Ansprache gehalten hatten, begrüßte auch Bürgermeister Thierry Chassaing die Besucher aus Niederwerth recht herzlich. Anschließend wurde das Buffet eröffnet und ein Zauberer machte im Salle des Fêtes die Runde. Dieser beeindruckte seine Zuschauer so sehr, dass zwischenzeitlich immer wieder einmal Applaus im Saal zu hören war. Nachdem er auch auf der Bühne seine Fingerfertigkeit bewiesen hatte, ging man zum musikalischen Teil des Abends über. Das von Gérard Thiallier neu komponierte Lied über unsere beiden Gemeinden wurde noch etwas holprig vorgetragen bevor der Abend mit Musik und Tanz zu Ende ging.
Am Ostermontag versammelten sich noch einige Hartgesottene um 10.00 Uhr zu einem geführten Rundgang durch Pontaumur. Gegen 15.00 Uhr traf man sich dann im Salle des Fêtes, um mit ein wenig Kaffee und Kuchen den rundum gelungenen Besuch abzuschließen. Pünktlich um 16.00 Uhr traten wir die Heimfahrt nach Niederwerth an, die uns wieder einmal sehr schwer fiel. Gegen 4.00 Uhr am Dienstagmorgen erreichten wir dann Dank unseres hervorragenden Busfahrers Manfred Hahn von der Fa. Griesar wohlbehalten unsere Insel.
|
 |
 |
|
Karneval 2004 mit den französischen Freunden – ein voller Erfolg!
Mit ‚französischer Pünktlichkeit traf am Morgen des Schwerdonnerstags ein Bus aus der Auvernge auf unserer Insel ein. An Bord ein paar müde aber feierfreudige Franzosen, die aufgebrochen waren, den rheinischen Karneval kennenzulernen. Nach einem deftigen Frühstück im Vereinslokal ‚Zur Rheinschanz, untermalt von Karnevalsmusik, zogen sich die Freunde aus Pontaumur erst einmal in die Gastfamilien zurück, um am Nachmittag gestärkt und herrlich kostümiert den Weg zum Karnevalszug in Weitersburg anzutreten. Bei eisigen Temperaturen auf dem Kuppe machten sie die ersten Erfahrungen mit dem Karneval und waren bereits vollends begeistert. Im Anschluß folgten wir der Einladung unserer Vereinsmitglieder Elisabeth und Markus Jächel und kehrten zum Aufwärmen in deren Garage ein, bevor eine Tour durch die Lokalitäten in Weitersburg begann.
|
|
|
 |
 |
|
Am Karnevalsfreitag hieß es dann nachmittags ‚Wo ist der Deinhardt?. Mit dem vollbesetzten Reisebus machten wir uns auf den Weg in Richtung Koblenz, wo wir bei der Firma Deinhardt zu einer Kellerbesichtigung erwartet wurden. Die Gastgeberin im Hause Deinhardt führte unsere Gäste gekonnt in deren Muttersprache durch die verschiedenen Räume und Etagen des Sektkellers, bevor wir uns im Kongresssaal zu einer Sektprobe einfanden.
|
|
 |
 |
|
Am Abend stand dann der offizielle Teil des Besuchs auf dem Programm, der in diesem Jahr in Form eines Schlafanzugballs gefeiert wurde. Gegen 20.11 Uhr versammelten sich die herrlichsten ‚Schlafmützen im Saal der Rheinschanz. Es wurde alles aufgeboten, was der Kleiderschrank hergab: Pyjamas aus Opas Zeiten, Cordpantoffel, Schlafmützen, Blümchennachthemden in den schönsten Formen und Farben. Ein Genuß für jedes Auge. Nach einer Stärkung am kalt-warmen Buffet konnten sich die Gäste und Gastgeber nun bei ein paar Spielchen in Szene setzen, was insbesondere beim Zeitungstanz eindrucksvoll gelang. Musikalisch untermalt wurde der Abend von unseren Vereinsmitgliedern Nicole Bumblies, Sylvia und Josef Maxeiner. Ihnen sei an dieser Stelle noch einmal herzlich gedankt.
Der Karnevalssamstag wurde für eine ausgedehnte Ruhepause genutzt. Die Vorstandsmitglieder jedoch versammelten sich am Nachmittag für eine Besprechung bzgl. des Gegenbesuchs im kommenden Jahr und konnten nach kurzer Terminabstimmung bekannt geben, dass an Ostern 2005 wieder eine Fahrt in die Auvergne geplant ist. Der Einladung des Karnevalsvereins folgten wir dann am Abend und machten uns auf zum Kostümball in der Narrhalla ‚Rheinschanz. Kostümiert und gut gelaunt verfolgten unsere französischen Freunde die Darbietungen der Niederwerther Amazonen, des Männerballetts sowie der ‚Fantastischen Vier. Mit einem Tänzchen beschlossen wir diesen herrlichen Abend und stellten uns geistig schon auf den Höhepunkt am folgenden Tag ein. Nach langen Vorbereitungen stand am Karnevalssonntag dann endlich die gemeinsame Teilnahme am Karnevalsumzug in Vallendar an. Bereits am Vormittag trafen sich alle Zugteilnehmer zum Schminken im Vereinslokal. Um die bereits vielleicht verlorengegangenen Kräfte wieder zu wecken, stärkten wir uns mit einem Süppchen, um dann mit den anderen Niederwerther Gruppen den Weg nach Vallendar anzutreten. Schon beim Aufstellen im Gilgenborn herrschte eine tolle Stimmung, die mit dem eintretenden Sonnenschein noch besser wurde. Mit unserer über 60 Mann starken Fußball-Truppe schlängelten wir uns durch die Straßen von Vallendar und hatten einen riesigen Spaß! Noch nicht einmal die eingetretene Getränkearmut und der lädierte Handwagen konnten die gute Stimmung trüben, die sich auch nach dem Zug in den Kneipen von Vallendar fortsetzte.
Am darauffolgenden Morgen trafen wir uns bereits um 10.00 Uhr, noch leicht verkatert, am Bus, um unsere französischen Freunde zu verabschieden. ‚Wir haben uns noch nie so gut amüsiert, wie hier beim Karneval war nur eine der Reaktionen unserer Freunde, die sich und uns eine unvergessliche Zeit beim Karneval 2004 bereitet hatten. Der Freundeskreis freut sich schon heute auf ein Wiedersehen an Ostern 2005 in Pontaumur.
|
 |
|
|
 |
|